Sonntag, 18. September 2011 - 11.00 Uhr
Rittersaal im Herrenhaus Sickte
Der Geiger Johannes Haase (*1983 in Wolfenbüttel) präsentiert in Sickte ein Soloprogramm mit Kompositionen von Christian Vásquez, Johannes Sebastian Bach, Franco Donatoni, sowie Improvisationen.
Mit seinen grenzüberschreitenden Improvisationen, die geprägt sind von allem, was ihm gefällt, hat er einen eigenen Stil kreiert.
Der Geiger Johannes Haase spielt barocke, moderne und elektrische Instrumente, und ist in verschiedenen musikalischen Welten aktiv. Er spielt in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem oh ton-ensemble, der Band Flow Job, sowie landauf, landab in unterschiedlichsten freien Projekten. So arbeitet/spielt er u.a. mit Paavo Järvi, dem Absolute Ensemble (New York), Bernhard Rath, Giovanni Antonini, John Eckhardt, Klaus Huber, Reinhard Goebel, Daniel Sepec und Christian Vásquez.
2008 gewann er den John-Cage-Preis der John-Cage-Orgelstiftung Halberstadt, 2011 wurde ihm der Klaus Huber-Sonderpreis der Hochschule für Künste Bremen verliehen.
Johannes Haase lebt in Bremen und studiert zur Zeit bei Fred Frith und Alfred Zimmerlin an der Musikakademie Basel.
Er spielt eine Violine von Stephan von Baehr (Paris, 2009) sowie eine Violectra von Dave Bruce Johnson (Birmingham, 2010).