Doppelquartett Okersänger



„Carpe Diem“ – „Nutze den Tag“,
Doppelquartett Okersänger zu Gast in Sickte


„Carpe Diem“ – „Nutze den Tag“, so heißt es in einem Lied der Okersänger. Viele Gäste nutzten Sonntag, den 5. April 2009 für einen Konzertbesuch im Sickter Herrenhaus. Im voll besetzten Rittersaal erleben sie einen stimmungsvollen Übergang vom Tag - hinein in den Abend.

Die Lieder in perfekter Reihenfolge aufeinander abgestimmt, beinhalten vieles wonach sich das Herz im Frühjahr sehnt. Lebenslust und Träume gehen einher mit Liebe, Fernweh und Reiselust. Huldigung und Dank gelten dem Schöpfer und der wiedererwachten Natur. Neun sichere und starke Männerstimmen konzertieren in Sickte. Jürgen Pupowski und Peter Grett (1. Tenor), Hilmar Hebestreit, Kurt Brandt und Gerhard Tacke (2. Tenor), Gerhard Kosch und Jürgen Weiß (1. Bass) sowie Andreas Knipping und Heinz Denzin (2. Bass) vollbringen eine sängerische Glanzleistung. Sie absolvieren ein anspruchsvolles Programm mit 18 Liedern a cappella - ohne Pause, ohne nachlassende Intonierung bis zum Schluss.

Das Gesangensemble besteht seit acht Jahren und wird von Kantor Klaus Heuer geleitet. Sein einfühlsames Dirigat hebt Feinheiten und Facetten im Liedgut hervor, die Sänger werden sicher geleitet und verstehen, den kleinsten Fingerzeig in Töne umzusetzen. Die Sänger kommen aus Region und haben große Freude am Männerchorgesang. Ursprung der Okersänger ist der Männerchor Linden, dazu kamen Sänger aus Braunschweig und Destedt.

Vorgetragene Volksweisen aus Irland, Italien, Tschechien, Australien und der Provence harmonieren mit deutscher Klassik von Robert Schumann und Carl Maria von Weber. Hervorzuheben aus dem ambitionierten Programm ist die Altrussische Klosterlegende „Zwölf Räuber“ von Simeon Ignátieff mit Solo von Heinz Denzin. Hierbei stellen die Sänger ihre stimmliche Bandbreite vom tiefen Bass bis hohem Tenor besonders unter Beweis. Ein weiteres Bonbon für die Zuhörer ist die Ballade „Die Uhr“ von Karl Loewe, vorgetragen von Heinz Denzin, begleitet von Klaus Heuer am Flügel. Am Ende des Konzertes, zum dem die Sickter Kulturinitiative eingeladen hatte, erklatschen sich die Zuhörer eine Zugabe. Im Namen der Gäste dankt Margit Richert für das Konzert und überreicht jedem Sänger ein „Dankeschöngetränk“. mr