clair-obscur, Saxophonquartett

Berliner Saxophonisten am 1. November 2008 zu Gast in Sickte
Link: clair-obscur



Programm:

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Streichquartett in Es-Dur (Arr. Christoph Enzel)

Allegro ma non troppo
Adagio
Menuetto
Fuga

Alexander Glasunow (1865-1936)
Quartett für vier Saxophone op.109

Partie
Canzona variée
Finale

Jean Francaix (1912-1997)
Petit Quatuor

Gaguenardise
Cantilène
Sérénade comique

Erkki-Sven Tüür (1959)
Lamentatio

Philip Glass (1937)
Concerto for Saxophone Quartet
1.Satz
4.Satz



Rückblick:

Am 28. Januar 2006 gastierte das Berliner Saxophonquartett „clair-obscur“ zum ersten Mal im Rittersaal des Herrenhauses Sickte. Die Saxophonisten Jan Schulte-Bunert (Sopransaxophon), Maike Krullmann (Altsaxophon), Christoph Enzel (Tenorsaxophon) und Kathrin Wagner (Baritonsaxophon) präsentierten ein kontrastreiches Konzertprogramm, das mit Klassik begann und mit umjubelten Jazz-Zugaben endete.

Im Stenogrammstil ausgedrückt, lässt sich das dargebotene Programm so beschrieben: „Beeindruckender Bach“, „Memorial Mozart zum 250. Geburtstag“, „Grandioser Glass“, „Furioser Foskett“, „Phantasievoller Pierné“ und „Populärer Piazolla“.“ Die Werke aus den Federn der Komponisten wurden mit großer Spielfreude und in meisterlicher Spieltechnik zum Vortrag gebracht. Aus dem 1. Sickter Konzert besonders hervorzuheben ist auch die zeitgenössische Komposition „Triologie“ des jungen britischen Komponisten Ben Foskett. Foskett komponierte dieses Stück eigens für das Ensemble. Ein besonderer Höhepunkt und ebenfalls ein Hochgenuss war ein Stück des amerikanischen Komponisten Philip Glass aus dem Film „Mishima“, das ursprünglich für die Streicher des „Kronos Quartett“ komponiert wurde. Auch hier gelang es dem Saxophonquartett, eine neue ausdrucksstrake Interpretation zu präsentieren.



Musikalisches Feuerwerk zum Jahresauftakt

Beim Neujahrskonzert am 13. Januar 2007 und 2. Gastspiel in Sickte, entfachte clair-obscur ein muskalisches Feuerwerk zum Jahresaustakt mit der Holberg-Suite von Edvard Grieg, mit Quatuor pour saxophones von Florent Schmitt, mit der Rhapsody in Blue von George Gershwin und anderen Werken.

Abermals spielte das Ensemble im voll besetzten Rittersaal und zog das begeisterte Publikum schnell in den Bann. Maike Krullmann, Kathi Wagner, Christoph Enzel und Jan Schulte-Bunert beherrschen ihre Instrumente in meisterlicher Perfektion, der hohe künstlerische Anspruch des Quartetts überzeugt. Man muss sie ganz einfach erleben und hören - diese tollen und sympathischen Saxophonisten aus Berlin... mr