Sankt Petersburger Harmonie



Rückblick:

"Das hat es in zehn Jahren Kulturveranstaltungen im Rittersaal des Sickter Herrenhauses noch nie gegeben. Als die „St. Petersburger Harmonie“ nach zwei Zugaben zum Schluss das bekannte Lied in deutscher Sprache sang: „Guten Abend, gut´ Nacht“, waren die Zuhörer im vollbesetzten Rittersaal so begeistert, dass sie bei der letzten Strophe aufstanden. Als der letzte Ton ausgeklungen war, gab es riesigen Beifall", berichtet Sicktes Bürgermeister Dieter Lorenz.

„Sikki“ die Sickter Kulturinitiative hatte am 14. Oktober 2006 das russische A-cappella-Sextett, St. Petersburger Harmnoie eingeladen. Den professionellen Musikern – jeder einzeln ein Solist – gelang es sehr schnell die Zuhörer zu begeistern. Nachdem das Lied „Freu dich o heilige Jungfrau“ aus dem 17. Jh. verklungen war, führte Boris Karandassov durch das Programm: „Im 1. Teil hören sie kirchliche Gesänge und nach der Pause bekannte russische Volkslieder. Alexandre Andrianov, der Gründer, Initiator und Dirigent der Harmonie führte seine Sänger zu höchstem Klang. Höhepunkte und besonderen Beifall gab es für Solobeiträge. Beim Lied: „In deinem Reich“ brillierte Pavel Ivanov mit seiner hervorragenden Tenorstimme. „Sie hören jetzt das Lied „Dir singen und danken wir“ von Rachmaninov. Solist ist Dimitrij Egorov unser Countertenor.“ Der Solist ging vor die Tür, der Chor begann zu singen und wie ein himmlisches Signal ertönte von draußen die Solostimme.

Im 2. Teil des Konzertes erklangen alte russische Volkslieder. Als die Melodie des bekannten deutschen Liedes „Im tiefen Keller“ vom Bass Ilia Mikhailenko den Raum erfüllte, vorgestellt als ein Lied aus einer neueren russischen Oper, war es muxmäuschenstill im Rittersaal. Der Riesenbeifall nach dem letzten angekündigten Lied führte zu zwei Zugaben. Die russische Volksseele wurde deutlich, als Boris Karandassov mit seiner Tenorstimme das bekannte Lied „Die Abendglocken“ sang. In den beiden weiteren Zugaben brillierten die russischen Sänger in deutscher Sprache, so erklangen das „Heideröslein“ und „Guten Abend – gut´ Nacht“.