Lesemarathon 2007

Auch beim 2. Lesemarathon am 22. April 2007 im Hötzumer Bücherhof, anlässlich des Welttag des Buches, wurde das gesteckte Ziel erreicht: 22 Vorleser/innen gingen an den Start und gestalteten 20 abwechslungsreiche Lesungen in der Zeit von 10.00 bis 22.00 Uhr. Zu hören gab es ein breites Spektrum aus der großen Welt der Bücher von selbstverfassten Geschichten und Gedichten, über Satirisches, Heiteres, Skurriles, Mörderisches und Nachdenkenswertes u. v. m. Langeweile kam bei diesem Programm erst gar nicht auf. Die vielen Gäste, die die Lesungen besuchten, waren begeistert, ob der präsentierten Vielfalt.



Die Kollage zeigt das Lesemarathon-Team 2007. Mit dabei waren:

Rolf Bonikowski und Margit Richert:
„Szenen einer Ehe“ von Loriot

Monika u. Lutz Raebel:
Selbstverfasste Lyrik und Kurzgeschichten

Andreas Hartmann:
Satiren und Kurzgeschichten von Siegfried Lenz und Alfred Polgar

Helga Jenewein:
Selbstverfasste Kurzgeschichten

Dr. Lutz Tantow:
Kafka: Bericht für eine Akademie

Helga Thiele-Messow:
Selbstverfasste Kurzgeschichten

Holger Barkhau:
Al Gore: Eine unbequeme Wahrheit

Annette-Josefine Fischer:
Selbstverfasste Krimi-Kurzgeschichte

Bernd-Holger Friederichs:
Selbstverfasste Kurzgeschichten

Gisela Schneider:
Peter Härtling: Große, kleine Schwester

Uwe Brackmann:
Selbstverfasste Kurzgeschichte: Pilzragout

Kalle Döring:
Roger Willemsen: Worüber Sie immer schon mal schmunzeln wollten…

Dr. Dietrich Wegner:
Erzählung: Up´n Dörpe

Bernhard Selker:
Peter Paul Althaus lässt grüßen - humorig-skurrile Lyrik

Jürgen Kumlehn:
Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh

Käte Bauerecker:
Siegfried Lenz: Der Geist der Mirabelle

Heinrich F. Biller:
Zum 175. Geburtstag von Wilhelm Busch
Max und Moritz, amoi boarisch ogschaut

Heike v. Henninges:
Novalis: Die blaue Blume

Jürgen Fechner:
Satiren von E. Kishon

Armin Rütters:
Markus A. Rothschild: Das Schweigen der Gräber

UNESCO-Welttag des Buches

Im November 1995 erklärte die 28. General-konferenz der UNESCO auf Antrag des spanischen Staates, den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ Dieser Tag soll auf die fundamentale Bedeutung des Buches und seine unverzichtbare Rolle auch in der Informationsgesellschaft hinweisen.

Die Idee des Welttages geht auf eine alte Tradition in Katalonien zurück, wo seit den zwanziger Jahren am 23. April, dem Sankt Jordi-Tag, auf den Straßen Buchstände aufgebaut werden und rund um das Buch ein großes Volksfest stattfindet. In einem Statement von Milagros des Corral, dem zuständigen Direktor der UNESCO, heißt es: „Es gibt Bücher zu allen Themen, für jedes Publikum und zu allen Zeiten. Aber wir müssen sicherstellen, dass Bücher für jeden und überall zugänglich sind. Die UNESCO möchte mit dem Welttag des Buches und den damit verbundenen weltweiten Aktivitäten Buch und Lesen fördern.“

Der 23. April ist darüber hinaus dem Gedenken an Miguel de Cervantes, William Shakespeare und dem bedeutendsten spanischen Renais-sancedichter Inca Garcilaso de la Vega gewidmet. Cervantes starb am 23. April 1616 in Madrid, Shakespeare am selben Tag in Stratford-upon-Avon. Die Entscheidung der UNESCO, den katalanischen „Tag des Buches“ zum Welttag des Buches zu erklären, ist in vielen Ländern begeistert aufgenommen worden.

Der 23. April ist der Geburts- oder Sterbetag einer ganzen Reihe weiterer prominenter Autoren wie z. B. Maurice Druon, K. Laxness, Vladimir Nabokov, Josep Pia und Manuel Mejia Vallejo.