
Am 9. September 2007 stellte Dr. Sandra Donner ihr Buch "Und sonntags auf zum Sternhaus" im Hötzumer Bücherhof vor. Die Historikerin beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Geschichte der Stadt und der Bürger Wolfenbüttels. Nach dem Studium der Geschichte und Anglistik in Hannover und Los Angeles führte sie ihre Dissertation über die Mädchenbildung im Schloß Wolfenbüttel zurück in ihre Heimat. Neben der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Herzogtums Braunschweig gilt ihr besonderes Augenmerk der Alltagsgeschichte dieser Region.

In ihrem Buch berichtet die Autorin von einer Zeit als die Straßenbahn noch durch Wolfenbüttel fuhr und man noch in der Oker schwimmen konnte.Man trank Kaffee in den Waldgaststätten am Lechlumer Holz und tanzte sonntags im Sternhaus. Diese Erinnerung teilen viele Wolfenbütteler, genauso wie die Gedanken an dramatische Kriegszeiten, dunkle Jahre der Entbehrung und Zeiten der Hoffnung. Die Geschichten dieses Bandes, erschienen im Herbst 2006, beschreiben Begebenheiten und Orte, die das Leben in der alten Herzogstadt ausmachten und zugleich die Geschichte des 20. Jahrhunderts widerspiegeln.